Müllers-Welt

Ein Blog zu Corona im Kreis Groß-Gerau

26. April 2021

Schauen wir uns mal die Montagszahlen an.

Interessant ist manchmal auch der Blick zur ZEIT ONLINE. Dort greift man die Daten nämlich nicht ausschließlich beim RKI ab, sondern greift auch direkt auf die Daten der Gesundheitsämter zu. Die Inzidenz liegt offiziell in Deutschland bei 169,3 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Im Direktabgriff kommen wir allerdings heute schon auf eine Inzidenz von 174,4.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Z vom 26.April 26. Die Coronavi Fallzahlen 174,4 7-Tage-Inzidenz 15.539 neue bestätigte Fälle 70 neue Todesfälle Quelle: Kreis- und Landesbehörden,RobertKoch-Institu Landesbehörden, Koch“

Der Link zu den Zahlen der Zeit: https://trib.al/OATd6cG

Im Kreis Groß-Gerau kommen heute 60 neue Fälle hinzu. Die Inzidenz sinkt auf 213,6. Nach Rüsselsheim am Main liegt heute auch Mörfelden-Walldorf oberhalb einer Inzidenz von 300. Raunheim und Bischofsheim schicken sich gerade an, diesen Wert auch bald zu überspringen.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „A SY Einwohner: 25.04.2021 Fälle insgesamt: .691 13.156 14.918 Sz infizierte: Biebesheim Bischofsheim Büttelborn Gernsheim Ginsheim-Gustavsburg Groß-Gerau Kelsterbach Mörfelden-Walldorf Nauheim Raunheim Inzidenz: ΤΑ 26.04.2021 Fälle insgesamt: TB TC 25 660 infizierte: Inzidenz: 92 10.727 611 542 298 692 960 779 1815 430 19 112 118 141,5 Rüsselsheim Stockstadt Trebur Gesamt 18 häusliche Quarantäne Genesene 20 Todesfälle 21 -Tages-Inzidenz 65.914 6.100 13.297 275.953 217 110 83,9 12536 409 219, Fälle: Todesfälle: 272 215,1 3774 312 449 12596 1298 10954 272 213,6 55 1370 163,9 127, 216,3 26 Anzahl Fälle letzte 7-Tage: 53 0 letzte 606 60 5 597 5“

Der R-Wert liegt im Kreis heute wieder bei 1,08. Der Durchschnitt über die letzten 7 Tage steigt leicht auf 1,04. Im 14-Tage-Vergleich haben wir ebenfalls einen Anstieg der Fälle zu verzeichnen.

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Ist möglicherweise ein Bild von Text „600,0 500,0 Veränderung der aktuell Infizierten über 14 Tage 400,0 300,0 200,0 100,0 16.12.2020 23.12.2020 -200,0 -300,0 -400,0 03.03.2021 10.03.207 17.03.2021 24.03.2021 2021 07.04.2021 14.04.2021 21.04.2021 500,0 -600,0 -700,0“
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Schauen wir abschließend auf die Altersverteilung in der KW16. 34,8-35,8 Jahre war das Durchschnittsalter am Ende. Es kamen dabei doch noch ein paar „Ältere“ dazu. Im Altersbereich 5-14 liegen wir ebenso im Durchschnitt bei über 300, wie bei den 25-29-Jährigen.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „2021-KW10 2021-KW11 2021-KW12 2021-KW13 2021-KW14 2021-KW15 2021-KW16 41,4 38,6 41,1 39,0 42,3 39,5 35,8 39,2 37,4 40,0 37,8 41,7 38,3 34,8 inkl. Altersgruppe 80+ exkl. Altersgruppe 80+“

Bis Sonntag gab es für die Altersgruppe 6-12 (Grundschule + 5. & 6. Klasse) 61 Fälle. Dies sind 38 Fälle mehr als in KW15, es sind vermutlich allerdings noch gar nicht alle positiven Antigen-Tests bestätigt. So dass auch zu Beginn dieser Woche ein paar weitere Fälle folgen werden, auch wenn die Schulen seit Montag schon wieder geschlossen sind. Aber das sehen wir dann in den kommenden Tagen.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Ein Ausblick, wann die Notbremse für Schulen und Kitas wieder aufgehoben werden kann, kann man derzeit seriös eher noch nicht geben. Dieser Zeitpunkt wird deutlich in der Zukunft liegen. Denn Fakt ist, die Inzidenz im Kreis muss zunächst 5 Werktage in Folge unter 165 sein, bevor vom Distanz- in den Wechselunterricht zurückgekehrt werden kann. Im Kreis würde es selbst bei zwei „NULLEN“, also Tagen ohne neuen Infizierte, aktuell 2 Tage dauern, bis wir zu diesem Punkt gelangen. Aktuell würde ich nicht davon ausgehen, dass vor KW19 wieder (teilweise) Präsenz möglich sein wird. Natürlich unter dem Vorbehalt, dass die Regelung nicht vor dem Bundesverfassungsgericht gekippt wird.

Bleibt gesund!

25. April 2021

Sunday Mood…

Ohne kommunale Zahlen heute wieder relativ schnell: 53 neue Fälle im Kreis Groß-Gerau bedeuten heute eine Inzidenz von 215,1 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Auch morgen wird die Inzidenz somit aller Voraussicht nach über 200 liegen. Der R-Wert liegt bei ~1,08 (Sonntags fehlt mir der genaue Wert der „aktuell Infizierten“, deswegen ist dies nur eine Annahme. Im 14-Tage-Vergleich nimmt die Zahl der aktuell Infizierten allerdings weiter zu.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Biebesheim Bischofsheim SS Einwohner: 23.04.2021 4.04.2021 Falle insgesamt: Aktuell infizierte: Inzidenz: Fälle insgesamt: 6.691 Ginsheim- -Gustavsburg SV SW 50 940 SY 540 102 90 52 25.04.2021 infizierte: Inzidenz: Fälle insgesamt: Aktuell infizierte: Inzidenz: Rüsselsheim 15 3679 häusliche Quarantäne 350 75.953 100 12341 3734 1236 83 37,6 10833 Anzahl neue Fälle: Anzahl neue Todesfälle: 12483 81,3 52 1318 219,6 10893 272 209,3 12536 Fälle letzte -Tage: 27 Anzahl Todesfälle letzte 7-Tage: 521 219,6 142 272 215,1 606 606 5“
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Ist möglicherweise ein Bild von Text „7000 6000 Inzidenz und Intensivbelegungim zeitlichen Verlauf 5000 300 4000 250 3000 200 2000 1000 150 100 50 0 01.12.2020 08. 12.20.20 15.12.2020 22.12.2020 29.12.2020 05.01.2021 12.01.2021 19.01.2021 26.01.2021 02.02.2021 09.02.2021 16.02.2021 3.02.2021 02.03.2021 09.03.2021 16.03.2021 23.03.2021 30.03.2021 06.04.2021 13.04.2021 20.04.2021 auf rizidenz Bund nzidenz Kreis“

Bundesweit ist der Anstieg weiter eher moderat und wir sehen nach letzter Woche nun eher wieder eine Seitwärtsbewegung. Das ändert nun auch die Prognose, die nun auch die 200 (bundesweit) aktuell nicht mehr in den nächsten 7 Tagen sieht. Vor dem Hintergrund der Entscheidungen der letzten Wochen, den jüngsten Entwicklungen bei den Zahlen und dem besser werdendem Wetter, gehe ich davon aus, dass dies Prognose sich auch weiter abschwächt. Rechnerisch mögliche 300er Inzidenzen sehe ich bei uns aktuell nicht.

Bleibt gesund!

24. April 2021

Fresh Data. Leider unerfreulich. Allerdings wohl mit Meldeverzug von gestern.

Bedeutet: es wäre auch gestern schon unerfreulicher gewesen. Nun ja. Wir müssen nehmen was wir bekommen.

Was ist passiert?

Heute gibt es im Kreis Groß-Gerau 142 neue Fälle. Die Inzidenz springt von 181,3 auf 209,3 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tage. Einen ähnlichen Meldeverzug gab es letzte Woche Sonntag, was man daran sieht, dass rechnerisch sogar 219,6 auf dem Tableau stehen müsste.

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Der R-Wert steigt auf 1,1, der 7-Tages-Schnitt liegt jetzt bei 1,03. Im 14-Tages-Vergleich gibt es heute 132 mehr aktive Fälle, d.h. die Infektionsrate steigt.

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Das ganze hat eine Auswirkung auf die Darstellung. Die Y-Achse im Diagramm der Tagesverlaufskurven musste ich auf 1.000 erweitern, damit ich die R-Werte weiter sauber darstellen kann. Dies als Anmerkung, falls das jemanden auffällt.

Gestern hat das Corona-Kabinett in Hessen getagt. Mir fällt leider wirklich nicht mehr viel zu den Beschlüssen ein. Für mich ist es einfach nur noch irre. Es wird allerdings auch klar, warum die Länder im Bundesrat zwar die 4. Fassung des Infektionsschutzgesetz kritisiert, es aber nicht abgelehnt haben. Es ist entweder eine handwerkliche Vollkatastrophe oder pure Absicht in der Frage, ob man uns Verar***en will.

Vielleicht einfach mal 3 Punkte, bei denen das offensichtlich wird:

  1. Bisher galt in Hessen, dass die Klassen 1-6 und die Abschlussklassen im Wechsel- und die Klassen 7-11 im Distanzunterricht waren. Durch das Infektionsschutzgesetz in der neuen Ausführung ändert sich dies nun de facto ohne Übergang (in Hessen ab dem 06. Mai). Hier dürfen nun ALLE Klassen in den Wechselunterricht – insofern die Inzidenz unter 165 liegt. Es gibt also keine Kontaktreduktion, sondern eine Kontaktausweitung (Hier wieder der Verweis auf den Artikel mit der Mathematik ;-)).
  2. Im Infektionsschutzgesetz ist definiert, dass es Ausnahmen für die Notbetreuung in Kindergärten und Schulen gibt. Allerdings werden diese Ausnahmen nicht definiert. Gemäß des Beschlusses im Land Hessen fällt unter Notbetreuung, wenn ein Elternteil Alleinerziehend oder beide Elternteile Berufstätig sind. Ich kenne diese „Nachweise“ ja schon von der Vergabe der Schulkindbetreuung. De facto bedeutet dies: die Belegung in der Notbetreuung könnte am Ende 90 Prozent des Regelbetriebs betragen.
  3. Schwellenwert(e) zum Distanzunterricht: Hier spielen wir nun endgültig Inzidenz-Ping-Pong. Der obere Schwellenwert (drei Tag in Folge ÜBER 165) und der untere Schwellenwert (fünf Tage UNTER 165, danach der übernächste Folgetag) sind gleich. Das wird aller Voraussicht nach dazu führen, dass wir das berühmte Spiel „Rein in die Kartoffeln – raus aus den Kartoffeln“ spielen. Hier wäre es vielleicht nicht schlecht gewesen über die Definition eines oberen und unteren Grenzwerts die Hysterese etwas zu verstärken.

Im Kreis Groß-Gerau ist es jetzt de facto egal. Durch den Sprung über die 200 wären vermutlich in der kommenden Woche ebenfalls alle Schulen zu gewesen. Seit heute 0:00 Uhr gilt auch wieder eine Ausgangssperre (jetzt von 22-5 Uhr – mit erweiterter Ausgangsfunktion zwischen 22-24 Uhr).

Ein erster grober Blick in die Altersverteilung zeigt: es trifft gerade immer mehr die Jungen. Dort steigen die Inzidenzen an, während sie in der Altersgruppe ab 60 deutlich niedriger liegen. Das Durchschnittsalter der Infizierten liegt jetzt bei 34,3-35,3 Jahren. Mal sehen, wie die Woche am Ende abschließt.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Meldejahr F Altersgruppierung: Kinder grob differenziert A00..04 A05..09 A10..14 A15..19 A20..24 2020-KW37 22,94 44.05 2020-KW38 51,4 15,77 A25..29 2020-KW42 A30..39 30,59 15,66 23,65 A40..49 A50..59 A60..69 27,5 32,43 87,04 3,42 32,16 A70..79 43,18 160,39 35,75 A80+ 2020-KW47 42,49 47,49 62,16 13,61 104,49 2020.KW49 37,15 10,13 7,48 78,3 13,61 22,69 308,44 118,21 78,83 131,58 15,77 102,79 31,32 31,32 199.96 47,3 107,05 31,53 156,59 131,72 86,36 135,71 125,28 112,48 2021-KW15 2021-KW16 114,7 54,45 109,62 164,42 110,36 275,9 72,6 152,93 259,99 215,91 271,67 301,04 301.3 180,78 283,77 265,26 244.72 241,97 114,84 04,36 77,13 189.97 199,96 181,09 138,48 54,04 81,67 63,52 118,03 84,31“

Eine „gute“ Nachricht gibt es heute bei den Intensivbetten. In den letzten Tagen hat sich der Anstieg etwas verlangsamt und heute ist er erstmals sogar leicht gesunken. Dies passt aktuell zum langsamen Wachstum der Bundeszahlen. Vielleicht schaffen wir die Trendumkehr ja – zumindest schrittweise.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „7000 6000 Inzidenz und ntensivbelegungim zeitlichen Verlauf 5000 300 4000 3000 200 2000 1000 150 100 50 0 01.12.2020 08 8.12.2020 15.12.2020 22.12.2020 29.12.2020 05.01.2021 12.01.2021 19.01.2021 26.01.2021 02.02.2021 9.02.2021 16.02.2021 23.02.2021 02.03.2021 2021 09.03.2021 16.03.2021 23.03.2021 30.03.2021 06.04.2021 13.04.2021 20 20.04.2021 Bund nzidenz Kreis“

Bleibt gesund!

21. April 2021

In Berlin debattiert gerade der Bundestag. Heute soll die Änderung des Infektionsschutzgesetzes, respektive das Bevölkerungsschutzgesetz diesen passieren. Morgen ist der Bundesrat an der Reihe. Am Freitag könnte das Gesetz mit Unterschrift des Bundespräsidenten Rechtsgültigkeit erlangen und damit in Kraft treten. Die Diskussion verfolge ich natürlich wieder mit Interesse. Betroffen bin ich, genauso wie viele andere, in allen Bereichen des Lebens.

Die Realität in unserem Kreis sieht aktuell so aus, dass weitere 102 Fälle am Mittwoch die Inzidenz auf 178,1 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen ansteigen lässt. Der R-Wert im Kreis liegt bei 1,01, der Durchschnitt der letzten 7 Tage weiter knapp unter 1. In der kommunalen Verteilung hat sich in den vergangenen Tagen Groß-Gerau immer weiter nach vorne geschoben. Aktuell liegt die Stadt im Infektionsgeschehen jetzt an zweiter Stelle im Kreis.

Die Tests an den Schulen können aktuell noch keinen relevanten Einfluss auf das Infketionsgeschehen haben, da die positiven Antigentests immer erst noch durch PCR bestätigt werden müssen. Hier rechne ich mit verlässlichen Zahlen etwa Anfang kommender Woche.

Wenn man nun die Realität bei uns im Kreis mit dem Gesetzentwurf in Deckung bringt, wird dieser für den Kreis voraussichtlich weitreichende Folgen nach sich ziehen. Denn der Kreis überschreitet nicht nur den Inzidenzwert von 💯 und macht damit die Notbremse notwendig. Der Kreis überschreitet ebenfalls den Wert von 165 und müsste somit in der kommenden Woche die Schulen und voraussichtlich, soweit ich den Text richtig verstehe, auch Kinderbetreuungseinrichtungen schließen. Es wäre in diesem Fall lediglich ein Notbetrieb möglich. Näheres wird dann in den kommenden Tagen durch Bund, Land und Kreis bekannt gegeben.

Morgen gibt es einen Blick in die Altersverteilung und den zweiten Teil zu den Testzahlen.

Bleibt gesund.

20. April 2021

Ist möglicherweise ein Bild von Text „MIVENNIMML 16 Trebur Gesamt häusliche Quarantäne 19 Genesene Todesfälle -Tages-Inzidenz 3.297 275 953 432 11999 56 1230 203, 175,0 10502 23 Anzahl neue Fälle: Anzahl neue Todesfälle: 25 12037 173,4 3.045, 177,6 69 26 Anzahl Fälle letzte 7-Tage: 270 167,9 27 Anzahl Todesfälle letzte 7-Tage: 483 38 3 490 7“

Der Dienstag treibt immer wieder mal ziemlich seltsame Blüten. Irgendwas läuft bei den Zahlen immer verquer. Im 7-Tages-Meldevergleich müsste die Inzidenz eigentlich um 10 Punkte steigen – sie fällt allerdings leicht. Vermutlich sind es Korrekturen der Meldezeitpunkte. Vermutlich also in gewisser Art #Meldeverzug.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Im Kreis sind es heute 38 neue Fälle und damit 7 mehr, wie vor einer Woche. Die Inzidenz sinkt (offiziell) trotzdem auf 167,9 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Der R-Wert liegt heute bei 1,03. Kommunal haben wir die Reihenfolge: Rüsselsheim am Main vor Mörfelden-Walldorf und Raunheim. Heute sind wieder alle Kommunen über einer Inzidenz von 50.

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Ist möglicherweise ein Bild von Text „7000 6000 Inzidenz und ntensivbelegung im zeitlichen Verlauf 5000 300 4000 3000 200 2000 1000 150 100 50 0 01.12.2020 08.12.2020 15,12,2020 22.12.2020 29. 29.12.2020 05.01 05.01.2021 2021 12.01.2021 19.01 19.01.2021 26.01 26.01.2021 02.02.2021 09.02.2021 16.02.2021 23.02.2021 02.03.2021 09.03.2021 16.03.2021 3.03.2021 30.03.2021 06.04.2021 13.04.2021 0.04.2021 auf nzidenz Bund Kreis“

Einen ersten Ausblick auf die Testzahlen liefern wieder die akkreditierten Labor der Medizin e.V. Soviel ist sicher, die Testungen steigen wieder. 172.000 mehr sind es in deren Zuständigkeitsbereich, am Ende dürften es knapp 200.000 insgesamt mehr gewesen sein.

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Die Positivquote sinkt allerdings nicht entscheidend und bleibt mit 12,7 Prozent weiter viel zu hoch. Hier wird man in der kommenden Woche austarieren müssen, wie sich die Zahl entwickelt. Bleibt diese aber weiter so hoch, sind es eben zu wenige Tests. Aber dazu dann mehr mit den RKI-Zahlen Mittwoch oder Donnerstag. Aus dem ALM-Report noch eine schöne Grafik zur nationalen Teststrategie.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „Nationale Teststrategie SARS-CoV-2 Grundlagen Krankenbehandlung Public Health (Infektionen behandeln) (Ausbreitung Risikogruppen schützen) Gesellschaftliches Leben Politische Verantwortung 8einfache für Hygiene- (Kontaktreduktion, Infektionsschutzkonzept Testkonzept) Symptome Verlauf) Keine Symptome Isolierung Quarantäne Kurative Testungen (bestmöglic Methoden) PCR (NAAT, Variant C Testungen (bestverfügbare An-Test Selbstanwendung) Surveillance (Meldewesen, Wissenschaft) ZLM Labore der Û Akkreditierte Grafik Medizin e.V.“

Bleibt gesund!

19. April 2021

Heute drücken wir uns vor der 12.000… 11.999 Fälle gibt es am heutigen Tag im Kreis Groß-Gerau. 69 davon sind neue Fälle seit gestern, die Inzidenz springt mal wieder deutlich nach oben und beträgt nun 173,4 neue Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen.

Der R-Wert steigt auf 1,06, auch der 7-Tage-Schnitt kratzt wieder an der 1. Bei den kommunalen Zahlen liegt jetzt Rüsselsheim am Main vor Raunheim und Mörfelden-Walldorf. 4 Kommunen liegen unter der Marke von 💯. Gernsheim rangiert derzeit mit einer Inzidenz von 47,2 sogar unter 50.

Dass die Inzidenz heute um fast 20 Fälle steigt, passt dann natürlich zum Start der (Grund)schulen und der Wiedereröffnung der Kitas. Hier wird die Luft jetzt natürlich dünn, was den Abstand zur nächsten Schwelle – der 200er Inzidenz – betrifft.

Schauen wir auf die Altersverteilung. Das Infektionsgeschehen spielt sich derzeit hauptsächlich in den Altersgruppe von 15 bis 59 Jahre ab. Zumindest was die Inzidenz betrifft. Das Durchschnittsalter sinkt ab auf 38,3-39,5 Jahre. Hier würde ich erwarten, dass es in der kommenden Woche tendenziell weiter absinken wird.

Bleibt gesund!

18. April 2021

Die Sonntagszahlen. Bundesweit liegt die Inzidenz heute bei 162,3 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Hessen liegt mit 159,2 knapp darunter. Im Kreis Groß-Gerau bedeuten 53 neue Fälle heute eine Inzidenz von 154,9 (rechnerisch 160,2). Der R-Wert im Kreis liegt mit 1,03 wieder leicht über 1.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „SB Einwohner: 17.04.2021 18.04.2021 Fälle insgesamt: Aktuell infizierte: Inzidenz: Fälle insgesamt: Aktuell infizierte: Inzidenz: 691 221 119,6 13.156 572 159,6 14.918 514 114,0 47,2 77 36 Biebesheim Bischofsheim Büttelborn Gernsheim Ginsheim-Gustavsburg Groß-Gerau Kelsterbach Mörfelden-Walldorf Nauheim Raunheim Riedstadt Rüsselsheim Stockstadt Trebur 16.874 124 17.005 10.727 204 886 754 1699 418 925 705 3512 301 70.6 65. 41 162 52 100 62 302 13.297 275.953 Quarantäne Genesene Todesfälle 7-Tages-Inzidenz 213,9 11877 1161 160,2 Anzahl neue Fälle: Anzahl neue Todesfälle: 10449 267 154,5 11930 Anzahl 160,2 57 0 267 154,9 7-Tage: 27 Anzahl Todesfälle letzte 7-Tage: 442 53 0 8 442 8“
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Kommunale Zahlen gibt es erst am morgigen Montag wieder.

Nach zwei Wochen-Endwerten, die faktisch ein Plateau dargestellt haben, steigen die Werte in dieser Woche wieder. Die Fortschreibung sieht nun das Erreichen der 200er-Schwelle am kommenden Wochenende. Dies sind natürlich nur die rechnerischen Werte, die sich aus den Zahlen der letzten Wochen ergeben. Und ja, auch das Plateau ist in diese Betrachtung voll eingeflossen. Rein rechnerisch flacht die Kurve weiter ab. In dieser Woche lag der prognostizierte Wert ~10 Punkte über dem tatsächlichen, was ich insgesamt als positives Zeichen werte.

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Für die kommende Woche muss man nun aber tatsächlich mit einem Schnelltest-Effekt rechnen. Bisher habe ich ja immer darauf verwiesen, dass der Anteil der Schnelltests an den tatsächlichen Infektionszahlen noch gering sei. Dies liegt im wesentlichen daran, dass die Tests einen engeren Personenbereich getroffen haben.

Morgen beginnen wir allerdings damit Schüler*innen der 1.-6. und der Abschlussklassen #systematisch zu testen. Dies sind, wenn alle daran teilnehmen ca. 10.000+ Schüler*innen. Geht man von einer Positivquote von ~1 Prozent bei den Antigentests aus und diese werden gleichermaßen bestätigt, muss man mit bis zu 200 positiven Tests pro Schulwoche rechnen (2 Tests pro Woche). Die Zahl kann natürlich auch deutlich kleiner (eine Absenkung auf 0,1 Prozent ist durchaus denkbar) oder größer („Schulen sind keine Treiber der Pandemie“) sein. Schaut man sich die Zahlen im Bereich der zuzuordnenden Altersgruppen bisher an, kann dies zu einem größerem Hub führen.

Ich finde die Testdurchführung trotzdem gut und richtig, denn jetzt wird man sehen, wie es sich tatsächlich verhält. Gerade die Selbsttests sind minimal-invasiv und auch für kleine Kinder gut durchzuführen. Hier kann ich jetzt zum Datenschutzthema berichten. Ich hatte einen umfangreichen Austausch mit dem Datenschutzbeauftragten Hessen. Es gibt eine neue Datenschutzerklärung, die den von mir kritisierten Passus nicht mehr enthält und klar aufweist,

„dass sich die Datenverarbeitung in bzw. durch die Schule an den Grundsätzen der DS-GVO (Vertraulichkeit, Datenminimierung, Zugriffsschutz u.a.) auszurichten hat.“

Damit wird das Thema zumindest klar zugeordnet und nicht mehr einfach abgewälzt.
Der Bundestag debattiert derweil weiter über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Ich finde die Anmerkungen, die ich von Abgeordneten vernehme ziemlich befremdlich. Man macht sich verschiedener Allgemeinplätze gemein, die eher in die Schwurbelecke passen. Zum Beispiel die Aussage, dass eine Kopplung an den Inzidenzwert nicht ausreichend sei, da dieser die Situation an den Kliniken nicht berücksichtige. Hier verweise ich auf meinen Beitrag von vor ein paar Tagen. Die Inzidenz funktioniert auch heute noch als guter Vorlaufindikator und die Zusammenhänge sind weiter sehr gut darstellbar.

Ist möglicherweise ein Bild von Text „7000 6000 Inzidenz und Intensivbelegung im zeitlichen Verlauf 5000 300 4000 250 3000 200 2000 1000 150 100 50 0 01.12.2020 08.12.2020 15.12.2020 22.12.2020 29.12.2020 05.01.2021 12.01.2021 19.0 9.01.2021 26.01.2021 02.02.2021 09. .02.2021 16.02.2021 23.02.2021 02.03.2021 09.03.2021 16.03.2021 23.0 3.03.2021 30.03.2021 06.04.2021 13.04.2021 CoVid19-P auf inzidenz Bund inzidenz CoVid19p inzider Bund Inzidenz Kreis“

Oder dass die Kompetenz der Länder und Kreise doch eben ausreichend sei, eigene gute Regeln zu erlassen. WTF? Die Änderung des InfSchG beruht doch gerade darauf, dass die Länder entweder nichts regeln, den Landkreisen eigene Regelungen untersagt werden oder Gerichte die Regeln der Landkreise aufheben, weil sie ihre eigenen Kompetenzen überschreiten und rechtliche Rahmenbedingungen fehlen. Mir sind diese Aussagen suspekt und sie laufen auch der Pandemiebekämpfung zu wider. Der Applaus aus der entsprechenden Ecke für diese Aussagen sollte vielleicht auch aufzeigen, dass man hier vielleicht auf dem falschen Dampfer unterwegs ist.

Mal sehen, was daraus wird. Diesen Beitrag findet Ihr wie gewohnt hier:

Bleibt gesund!

17. April 2021

Auch heute nur schnelle Zahlen.

Die Inzidenz im Kreis liegt bei 154,5 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Es gibt heute keine neuen Sterbefälle. Der R-Wert sinkt heute auf 0,91 und auch der 7-Tage-Schnitt sinkt erstmals seit längerem unter 1. Bei den Kommunen ergibt sich derzeit die Reihenfolge: Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim am Main und Raunheim.

Genießt das Wetter, ich muss noch ein paar Protokollnotizen formulieren.

Bleibt gesund!

16. April 2021

Ich bin irgendwie #Pandemüde. Den Wirrungen und Diskussionen zu folgen, wird von Tag zu Tag anstrengender. Da sagt man einerseits, man müsse SCHNELL etwas tun. Andererseits möchte man sich lieber ZEIT LASSEN und es ordentlich machen. Dabei hört man scheinbar auch lieber auf den Bauch als auf den Kopf. Anders lassen sich manche populistische Aussagen kaum mehr deuten.

Heute deshalb einfach ein paar schnelle Zahlen. Den Diskussionen kann man sich ja dann morgen wieder widmen.

78 neue Fälle bedeuten, dass die #Inzidenz leicht auf 155,3 absinkt. Der R-Wert steigt auf 0,94. Leider auch heute wieder 2 Sterbefälle. Mein herzliches Beileid an die Angehörigen. Bei den Kommunen sind es nun Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim am Main, Bischofsheim, Hessen, Germany und Stockstadt am Rhein in führender Position.

Für das kommende Wochenende aktuell mal noch keine Prognose. Spannend wird hier eh eher der Ausblick auf die kommende Woche. Aktuell werden die Klassen 1-6 in Präsenzunterricht gehen können. Sicher ist dies allerdings noch nicht. Noch dazu, das eventuell nicht für die ganze Woche gelten kann.

Bleibt gesund!

15. April 2021

Manchmal überschlagen sich die Ereignisse förmlich. So war es dann gestern tatsächlich auch in Nauheim und im Kreis. Das Verwaltungsgericht Darmstadt hat gestern die Ausgangssperre und die Maskenpflicht (in Riedstadt) für ungültig erklärt. Der Kreis Groß-Gerau hat daraufhin beide Allgemeinverfügungen für den kompletten Kreis aufgehoben.

Nichts desto trotz gibt es gleichzeitig auch neue Verfügungen, die auf den Weg gebracht worden sind. Zum einen gibt es neue Regeln zur Kontaktbeschränkung. Zum anderen ändert man in den Kindertagesstätten nun doch wieder die Strategie. Die Schließung der Einrichtungen wird aufgehoben. Dafür werden allerdings wieder feste Gruppen in den Einrichtungen gebildet. Es gibt also weiter keine offenen Konzepte mehr, aber der Betrieb ist zumindest sichergestellt. Alle Allgemeinverfügungen können auf den Seiten des Kreises nachgelesen werden.

Zeitgleich ist in der Gemeinde Nauheim nach mehreren Wochen das übersprayte Plakat an der Berzallee durch ein neues ersetzt worden. Nun gut, das Gericht war schneller und die Maskenpflicht ist unabhängig vom Plakat aufgehoben und gilt im genannten Bereich nicht mehr. Allerdings hat die Gemeinde heute (bzw. vorbereitend schon gestern) von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und die Freizeitfläche an der Berzallee gesperrt.

Ist möglicherweise ein Bild von außen und Text „Nauheim dM usikgemeind Zur Kontaktreduzierung im Rahmen der Bekämpfung der Corona- Pandemie ist diese Freizeitfläche ab sofort gesperrt Vielen Dank ür Ihr Verständnis Der Gemeindevorstand der Gemeinde Nauheim 'ww“

Man kann jetzt geteilter Meinung sein, was die Art der Maßnahmen betrifft. Ich selbst war ja beispielsweise kein Freund der Verhängung der Maskenpflicht an sich. Für mich gibt es hierzu eine klare Haltung, was das Thema der Kontrolle der Kontaktbeschränkungen betrifft. Hier hätte das Ordnungsamt tätig werden können und sicher auch müssen. Wenn dies nicht zu leisten ist, weil bspw. das Personal fehlt, der Gemeinde aber bekannt ist, dass es Räume gibt, in denen die Kontaktbeschränkungen und Abstände nicht eingehalten werden, muss die Gemeinde so tätig werden, wie sie dies jetzt getan hat.

Ist möglicherweise ein Bild von außen

Die Verhängung einer Platzsperre ist möglich und ich halte sie auch aufgrund der Erfahrungen, die in den letzten Wochen gemacht wurden auch für begründbar.

Ja, Aerosolforscher verweisen darauf, dass „nur“ 0,1 Prozent aller Ansteckungen im Außenbereich stattfinden.

ABER: hat jemand die Studien dazu gelesen? Es gibt mit etwas über 200 Infektionsorten nur eine geringe Anzahl an Datenpunkten. Im Gegenzug dazu gibt es bekannte Infektionsgeschehen, die im Außenbereich stattgefunden haben. Insbesondere dort, wo die Abstände nicht eingehalten werden, ist das Risiko auch im Außenbereich hoch. Bei dem genannten Platz kann man auch neutral zum Ergebnis kommen, dass das Risiko im höheren Bereich liegt.

Die Zahlen. Verstetigen sich leider. Heute sind es 106 neue Fälle. Die Inzidenz steigt auf 160,3 Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Der R-Wert fällt heute einmal deutlich. Auf 0,94. Das dürfte tendenziell ein Tiefpunkt sein und in den kommenden Tagen wieder ansteigen. Bei den Kommunen liegen derzeit Mörfelden-Walldorf und Rüsselsheim am Main vorne. Wir wissen aber: das kann sich auch schnell ändern.

Heute können wir aber auch die Testzahlen noch einmal genau betrachten. Auch nach den vorliegenden Daten des RKI sinkt die Anzahl der Tests noch einmal etwas ab. Damit haben wir die zweite Woche in Folge ~250.000 Tests weniger als in KW12. Gleichzeitig steigt die Positivquote weiter auf 12,04 Prozent. Hier hat RKI-Chef Wieler heute noch einmal eindringlich darum gebeten, dass mehr getestet werden soll. Die Positivquote muss in der Tat nach unten.

Bei der Prognose ergeben sich nur leichte Verschiebungen, was den Ausblick betrifft. Für Sonntag steht nach der Rechnung ein Inzidenzwert von ~172 im Raum. Mal schauen, wie es ausgeht. Derzeit würde ich die Chancen als recht hoch erachten, dass dies auch der Fall sein wird.

Bleibt gesund!

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